Renaissance Gambe

vihuela 10Dies ist ein Versuch eine „vihuela de arco“ ins Leben zu rufen.
Inspiriert von den beiden erhaltenen „vihuela de mano“ und frühen Abbildungen von Renaissancegamben ist dieses Streichinstrument entstanden.
Der Boden ist aus Eschenholzspänen gewölbt, die Zargen und der Hals aus Elsbeere, Griffbrett aus Stechpalme mit einem Lindenholzkern, Decke aus Fichte geschnitzt mit einer stehen gelassener Mittelrippe, und die Schnecke wieder aus Esche. „Renaissance Gambe“ weiterlesen

Musiker mit meinen Instrumenten

Instrumente

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Niklas Trüstedt, Gambist in Berlin. Mein Gambenlehrer. Er spielt eine Bassgambe nach Joachim Tielke, 2005 gebaut.

Meine Frau Johanna Oelmüller Rasch, Cellistin & Gambistin in Potsdam. Sie spielt Eine Bassgambe nach Bertrand und ein Basse de Violon (Violone) nach da Salo, 2014 gebaut.
www.johanna-rasch.com

Sarah Perl, Gambistin in Berlin.
Meine Consort Lehrerin. Sarah und ich sind mit unseren Berufen zusammen groß geworden. Sie spielt eine Bassgambe nach Michel Colichon, 2008 gebaut, ein Violone in D nach Wenger, eine Diskantgambe nach Bertrand und eine 6-Saitige Bassgambe.
www.ensemble-wunderkammer.com

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Merkur

Kopf schrägBei dieser 7-saitigen Bassgambe habe ich verschiedene Stilrichtungen miteinander vermischt. Der Wunsch war eine französische Bassgambe mit Verzierungen in der Manier von Tielke mit einem Hermes Kopf.
Da ich vor einiger Zeit die Bertrand Gambe von Paolo Pandolfo vermessen durfte, und diese von der Größe her passte, wurde sie zum Vorbild. Den Merkur gibt es bei Tielke. Und die Verzierungen von Griffbrett und Saitenhalter sind auch im Übermaß bei Tielke zu finden. Für die Umrandung des Corpus und die Rankenmuster auf Griffbrett und Saitenhalter haben wir uns für Elfenbein entschieden. „Merkur“ weiterlesen

Basse de violon

BDV_Lack_Zarge_01Bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts war die meist gebrauchte Stimmung der Celli Bb`-F-c-g. Also ein Ganzton tiefer als die heutige Stimmung. Es waren sehr große Instrumente mit einer möglichst langen schwingenden Saite. Gerade in Frankreich hatten diese Instrumente einen sehr großen Stellenwert, da sie das tiefste Streichinstrument darstellten (Die Komponisten zur Zeit des Sonnenkönigs verzichteten gänzlich auf die 16-Fußlage). Es war der Bass der Geigenfamilie und wurde somit Basse de Violon genannt. „Basse de violon“ weiterlesen