Basse de violon

BDV_Lack_Zarge_01Bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts war die meist gebrauchte Stimmung der Celli Bb`-F-c-g. Also ein Ganzton tiefer als die heutige Stimmung. Es waren sehr große Instrumente mit einer möglichst langen schwingenden Saite. Gerade in Frankreich hatten diese Instrumente einen sehr großen Stellenwert, da sie das tiefste Streichinstrument darstellten (Die Komponisten zur Zeit des Sonnenkönigs verzichteten gänzlich auf die 16-Fußlage). Es war der Bass der Geigenfamilie und wurde somit Basse de Violon genannt. „Basse de violon“ weiterlesen

Lacke

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Sie dienen dazu, das Instrument vor Feuchtigkeit zu schützen, den Klang positiv zu beeinflussen und das „Feuer“ des Holzes zur Geltung zu bringen.
Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Lack: den Spritlacken und den Öllacken, wobei es bei beiden unzählige Rezepte und Verarbeitungsmethoden gibt.
Die Grundierung hindert den Lack daran in das Holz zu „schießen“, vielmehr muss der Lack lediglich eine hauchdünne Schicht auf der Grundierung bilden.
Er sollte geschmeidig sein, aber keineswegs eine träge Masse bilden, die das Holz am Schwingen hindert.

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Es gibt viele Texte, alte Rezepte und Anweisungen für Instrumentenlacke, doch nur durch das Sammeln eigener Erfahrungen kommt man auf die Rezepte, die einem am besten liegen und die für die eigenen Instrumente gut sind.

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Bernstein

 

 

 

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