Sie dienen dazu, das Instrument vor Feuchtigkeit zu schützen, den Klang positiv zu beeinflussen und das „Feuer“ des Holzes zur Geltung zu bringen.
Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Lack: den Spritlacken und den Öllacken, wobei es bei beiden unzählige Rezepte und Verarbeitungsmethoden gibt.
Die Grundierung hindert den Lack daran in das Holz zu „schießen“, vielmehr muss der Lack lediglich eine hauchdünne Schicht auf der Grundierung bilden.
Er sollte geschmeidig sein, aber keineswegs eine träge Masse bilden, die das Holz am Schwingen hinderte.
Es gibt viele Texte, alte Rezepte und Anweisungen für Instrumentenlacke, doch nur durch das Sammeln eigener Erfahrungen kommt man auf die Rezepte, die einem am besten liegen und die für die eigenen Instrumente gut sind.
Ich habe spaßeshalber einige Rezepte auf die Seite geladen, die gut funktionieren.
Das Herstellen von Öllacken ist gefährlich und langwierig. Ich habe selbst unseren Hof in Flammen gesetzt und bin nur mit Hilfe eines Feuerlöschers Herr der Lage geworden.
Das folgende Rezept ist ein sehr gut trocknender Öllack, allerdings auch nur unter UV Licht (Sonne oder Röhre). Bei der Herstellung muss auf die verschiedenen Temperaturen geachtet werden. Das Öl vorher mit Krapp einzufärben, habe ich nicht geschafft.












